Ab Juli 2018 sind über 52.000 statt 15.000 Straßenkilometer mautpflichtig

Betroffen sind von dieser Abgaben-Ausweitung nicht nur LKW von Transportunternehmen, sondern auch alle anderen Gewerbebetriebe. Erstmals werden damit auch Fahrzeuge erfasst, die bisher Ihre Transportleistung zu überwiegenden Teilen nicht auf deutschen Autobahnen erbracht haben (Mautpflichtig sind LKW und Fahrzeugkombinationen ab ab 7,5 tons zulässigem Gesamtgewicht).

Damit entstehen für diese Fahrzeuge erstmalig Kosten von 4.000 EUR bis 8.000 EUR pro Jahr. Diese Zusatzkosten müssen frühzeitig bei der Kalkulation berücksichtigt werden und in die kommenden Preisverhandlungen mit einfließen. Für die bereits der Mautpflicht unterliegenden Fahrzeuge ist mit einem Kostenanstieg von bis zu 25% zu rechnen (abhängig vom genutzten Streckennetz).

Wie bei der letzten Mauterhöhung im Oktober 2015 werden wir ein Gutachten von Prof. Dr. Dirk Lohre (Steinbeis Beratungszentrum Forwarding and Logistics Center) erhalten, dass die Auswirkungen der Maut in unseren Stückgutnetzen und für unsere Partner transparent darstellt. Aktuelle Schätzungen der Effekte der Maut-Ausweitung bewegen sich zwischen 2-7% der Frachtkosten (abhängig von Sendungsgrößen und Sendungsstrukturen). Unsere Verkaufskollegen werden in der nächsten Zeit auf Sie zukommen, um die notwendigen Preisanpassungen zu besprechen.

Der nächste Schritt im Bereich Maut ist aber bereits geplant: Die Anpassung der Mautsätze wird für den 01.01.2019 erwartet. Nach aktuell vorliegenden Informationen ist dann mit den nächsten 25% Mautkostensteigerung zu rechnen.